KAB Diözesanverband Limburg

Diözesanverband

Mai-Aufruf des KAB-Diözesanverbandes Limburg: Solidarität statt Spaltung

Die Corona-Pandemie hat die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft verschärft. Frauen, Schüler*innen und Arbeitnehmer*innen im Niedriglohnbereich sind die großen Verliererinnen der Pandemie-Einschränkungen. Doppel- bis Dreifachbelastungen für Frauen und Mütter, fehlende Ausbildungsplätze und soziale Ausgrenzung im Schul- und Bildungssystem und nicht zuletzt eine Wirtschaft, die Beschäftigte im Niedriglohnbereich zuerst auf die Straße setzt, treiben einen Keil in unsere Gesellschaft.

Hartz-IV-Leistungen jetzt langfristig aufstocken

150 Euro Einmalzahlung für Bezieher*innen von Hartz-IV-Leistungen reichen nicht aus. Die Regelsätze müssen auf mindestens 600 Euro für alle Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie etwa Hartz IV angewiesen sind, angehoben werden. Darüber hinaus braucht es statt einer Einmalzahlung für die Dauer der Krise einen pauschalen Mehrbedarfszuschlag in der Grundsicherung von 100 Euro pro Kopf und Monat, um zusätzliche corona-bedingte Kosten auszugleichen.

Stoppt die drohende Bildungskatastrophe !

Die Corona-Pandemie hat die Defizite im Bereich der beruflichen und universitären Ausbildung offengelegt. Lehrstellen fehlen. Es reicht nicht aus, wenn Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Corona-Ausbildungsprämie erhöht. Politik und Wirtschaft müssen größere Anstrengungen und Hilfspakete auflegen, damit eine ganze Generation durch die Pandemie nicht verloren geht. Die Jugend braucht einen Schutzschirm. Wir brauchen jetzt eine Bildungspolitik, die besonders benachteiligte Schüler*innen und Auszubildende mit Corona-Sonderzahlungen und dem Ausbau der überbetrieblichen Ausbildung unterstützt.

Pandemie-Gewinner müssen Solidarität zeigen!

Die großen Gewinner der Pandemie wie Amazon & Co müssen sich stärker an den Kosten beteiligen. Wir fordern die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, damit nicht die leidtragenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die ganzen Schulden und Lasten der Krise tragen müssen.

1.700 Jahre arbeitsfreier Sonntag" - Gottesdienst und Veranstaltungen im KAB Diözesanverband Limburg

In St. Peter und Paul Villmar: Gottesdienst "1.700 Jahre arbeitsfreier Sonntag - und die Freiheit, die uns geschenkt ist"

Bei der KAB St. Matthias Villmar wurde das Jubiläum mit einem Gottesdienst unter der Leitung von Pfr. Michael Vogt, Präses des 150 Mitglieder starken Ortsvereines gefeiert. Seine Predigt war auf dem Hintergrund des Wirkens des befreienden Gottes des Ersten Testamentes zu verstehen: Das hebräische Wort „schabbath“ bedeutet aufhören, Sabbat also: der Aufhörtag, der Tag der Unterbrechung, der Tag der Befreiung von Sklaverei, Fronarbeit und Fremdherrschaft.

"Am 3.März des Jahres 321 nach Christus wurde unter Kaiser Konstantin I. für das römische Weltreich der Sonntag endlich zum „Staatsfeiertag“, hob Vogt in seiner Predigt ab: "Im Erlass des Kaisers hieß es: “A l l e Richter, Stadtleute und Gewerbetreibenden sollen am verehrungswürdigen Tag der Sonne ruhen.” Seither ist der Sonntag in den meisten christlich geprägten Ländern der wöchentlich wiederkehrende Feiertag."

Der "Sonntags-Liegestuhl" stand Pate. 

Geld.Macht.Angst: "KABarett" 29.10.2021 um 18.30 Uhr mit Lutz von Rosenberg Lipinsky im Bürgerhaus Limburg-Lindenholzhausen!

Der Hamburger Kabarettist Lutz von Rosenberg Lipinsky (www.von-rosenberg-lipinsky.de) ist mit dem eigens für die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) entwickelten (Arbeitsschwerpunkt „ARBEIT.MACHT.SINN.“ ) Kabarett-Programm „Geld.Macht.ANGST“ auf Deutschlandtournee. Die Welt ist in Aufruhr: Es gibt immer mehr Geld - aber für immer weniger Menschen. Und, als wenn das nicht reicht, soll es nun auch noch weniger Arbeit geben - das macht Angst. Werden wir nichts mehr zu tun haben? Wovon werden wir leben, wenn Computer uns ersetzen?

Das KABarett im Diözesanverband Limburg: Freitag, den 29. Oktober 2021 um 18.30 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr) im Dorfgemeinschaftshaus, Am Wingert 6, in 65551 Limburg (-Lindenholzhausen) Die Eintrittskarte kostet 18,00€. Hier wird der bekannte Hamburger Kabarettist in seiner unnachahmlichen Mischung aus knallhartem Kabarett und lustiger Comedy als „Deutschlands lustigster Seelsorger“ die Politik zur Rede und deren Polemik bloß stellen und dem Publikum Mut und Halt geben, damit wir von der Politik und Wirtschaft nicht länger trostlos in Schrecken versetzt werden. Sein Fazit: „Angst ist kein Zustand – es ist eine Methode!“ Unter anderem hat der Kabarettist ein Buch mit dem Titel: „Die 33 tollsten Ängste…… und wie man sie bekommt“ herausgegeben. Veranstalter: Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Limburg e. V. Graupfortstraße 5, 65549 Limburg Telefon: 0 64 31 29 57 03 E-Mail: kab@bistumlimburg.de Internet: www.kab-limburg.de www.facebook.com/KABLimburg Den programmatischen Titel des Krefelder Beschlusses „Arbeit. Macht. Sinn.“ (als Download: www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Downloads_pdf/leitantrag/Beschluss_Leitantrag_01_09_2017.pdf ) hat der Hamburger Kabarettist Lutz von Rosenberg Lipinsky in ein Kabarett-Programm mit dem Titel „Geld.Macht.Angst.“ kritisch, lustig und hintergründig umgearbeitet. Ein 90-minütiges Programm für einen unterhaltsamen Abend. Bitte vormerken! Wir laden alle Interessierten sehr herzlich ein! Nähere Infos im KAB-Diözesanbüro unter Tel. 0 64 31 29 57 03, per E-Mail kab@bistumlimburg.de und im Internet auf unserer Homepage  www.kab.de/angebote/kabarett/

Aktuelles

„Gut dass ihr so etwas macht!“ - Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Diözesanverband Limburg eröffnet Kampagne für gerechten Lohn und wirbt erfolgreich Mitglieder

„Kenne deinen Wert! Wir kämpfen für fairen Lohn“

– Unter diesem Motto eröffnete ein großes Team der KAB vom hohen Westerwald bis zum Rhein-Main-Gebiet eine starke Kampagne, mit der sie für einen Mindestlohn von 13,69€ kämpft und möglichst viele neue Mitglieder für ihre Bewegung gewinnen möchte.

Thomas Diekmann, Diözesanvorsitzender der KAB Limburg koordinierte den Kampagnenstart und berichtet seine Erfahrungen: „Ich hatte mit „Laufkundschaft“ zu tun, Menschen beim Einkaufen, nur wenige lassen sich dabei in ein längere Gespräch verwickeln, aber dann vor allem über die Arbeit der KAB. Ich konnte gut darüber ins Gespräch kommen, für was die KAB steht, der Forderung nach einem Mindestlohn von 13,69 Euro, den Sonntagsschutz, das Konzept der solidarischen Alterssicherung/ für eine armutsfeste Rente.  Immer wieder hieß es uns gegenüber anerkennend: „Gut dass ihr so etwas macht!““ bringt es Diekmann auf den Punkt. Viele Leute hätten sich interessiert, wer die KAB sei, ganz viele Passant*innen wurden von den KAB-Aktiven gewinnend angesprochen und vielen ließen sich auch erklären, wie die KAB das umsetzen wird. Viele Informationsmaterialien wurden gerne mitgenommen, das Interesse an der KAB war groß. „Kenne deinen Wert! – Das ist eines der Mottos der Großplakate, die die KAB in den kommenden Monaten in der Öffentlichkeit präsentieren wird“, ergänzt Martin Mohr, Diözesansekretär der KAB Limburg“. „Denn es heißt bei uns ja auch: „KAB! Tritt ein für dich“ - und wir werden noch viele Neumitglieder begrüßen können“, fasst Mohr zusammen. Kontakt und Information: http://www.facebook.com/KABLimburg

Text: Martin Mohr   Fotos: Paul Arthen/ Jutta Brahm

Diözesanverband Limburg Vorstand

Vorsitzender Thomas Diekmann, Hochheim
Diözesanpräses Pfarrer Walter Henkes
stellvertretender Vorsitzender Georg Wilke, Sossenheim
Diözesansekretär Martin Mohr, Limburg
Beisitzer Lothar Höhn, Frankfurt-Goldstein
Beisitzer Karl Heinz Burschyk, Frankfurt
Beisitzer Peter Weber, Hadamar
Beisitzer Josef Oehl, Ellar
Beisitzer Wolfgang Rathgeber, Niederbrechen
Beisitzer Julian Engelhart, Limburg (CAJ)
DV Ausschuss Christian Vollbrecht, Kronberg
DV Ausschuss Karin Seck, Bad Camberg
DV Ausschuss Paul Arthen, Villmar
Seniorenbeauftragter Winfried Seifried, Frankfurt
Bezirkssekretär KAB Rhein Main Nicht besetzt

 

 

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Publikumsverkehr: Physisches Aufsuchen des Büros nur nach vorheriger Anmeldung.

Telefonisch, per Fax und E-Mail sind wir zu den gewohnten Zeiten erreichbar!

gez. Martin Mohr, Bezirks- und Diözesansekretär

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Montag, Dienstag, Donnerstag 8.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

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