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"Geld.Macht.Angst" - Großartiges "KABarett" mit Lutz von Rosenberg Lipinsky in Lindenholzhausen

Am Freitagabend, den 29. Oktober 2021 war es so weit und zweimal war die KAB-Großveranstaltung verschoben worden: Im unter Coronabedingungen vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus Limburg-Lindenholzhausen stand Lutz von Rosenberg Lipinsky auf der Bühne.

Auf dem Hintergrund des Vierjahresschwerpunktes (bis Juni 2021)der KAB Deutschlands, "Arbeit.Macht.Sinn" nahm er das kapitalistische System auf's Korn und zeigte auf dass Geld an sich nichts wert ist. Es gab ganz viele Lacher...

Thomas Diekmann, Diözesanvorsditzender der KAB Limburg, begrüßte unmittelbar vor dem Auftritt viele bekannte Gesichter aus KAB-Kreisen, aber mindestens genau so viele Gäste, die (noch) nicht Mitglied sind. Für den Diözesanverband Limburg war diese Veranstaltung ganz klar ein Jahreshöhepunkt und der Ortsverein Lindenholzhausen sorgte für organisatorische Unterstützung und Bewirtung, was ganz hervorragend klappte. 

Darum ging es: Die Welt ist in Aufruhr: Es gibt immer mehr Geld - aber für immer weniger Menschen. Und, als wenn das nicht reicht, soll es nun auch noch weniger Arbeit geben - das macht Angst. Werden wir nichts mehr zu tun haben? Wovon werden wir leben, wenn Computer uns ersetzen? - Hier hat der bekannte Hamburger Kabarettist in seiner unnachahmlichen Mischung aus knallhartem Kabarett und lustiger Comedy als „Deutschlands lustigster Seelsorger“ die Politik zur Rede und deren Polemik bloß gestellt und dem Publikum Mut und Halt gegeben, "damit wir von der Politik und Wirtschaft nicht länger trostlos in Schrecken versetzt werden". Sein Fazit: „Angst ist kein Zustand – es ist eine Methode!“

Unter anderem hat der Kabarettist ein Buch mit dem Titel: „Die 33 tollsten Ängste…… und wie man sie bekommt“ herausgegeben.

Kleine Kostprobe vom Auftritt Lipinsky am 29.10.2021 in Lindenholzhausen: https://youtu.be/UW3Oe8SUqKY

Auftritt Lutz von Rosenberg Lipinsky für die KAB auf dem Ökumenischen Kirchentag Frankfurt 2021: https://youtu.be/B80vu3Zw8K0

(c) Text und Fotos: Martin Mohr

Bezirkstag der KAB Limburg in Lindenholzhausen: Neue Leitung gewählt

Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema "Ernährung regional-global: Vor- und Nachteile" Prof Dr. Alexander Lohner (misereor) als Referent

Unter Coronaschutzmaßnahmen kamen die Delegierten des Bezirksverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg im Oktober zu ihrem Bezirkstag zusammen. Die Gremientagung fand im Pfarrzentrum St. Jakobus Limburg-Lindenholzhausen statt. Nahezu 50 Delegierte waren anwesend. 

Feierlich eröffnet wurde der Bezirkstag mit einer Hl. Messe. Zelebrant war Diözesanpräses Pfr. Walter Henkes (Mengerskirchen). Mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch die Bannerabordnungen der Ortsvereine und der geistlichen Begleiterin des Bezirksverbandes, Karin Seck (Oberselters). Im angrenzenden Pfarrsaal eröffnete seitens der Bezirksleitung Michael Ziegler (Niederbrechen) den Bezirkstag und sprach sich zuversichtlich aus, dass neue Wege der Verbandsarbeit entstehen. Grußworte sprachen Thomas Diekmann (Diözesanvorsitzender der KAB Limburg), Marion Schardt-Sauer, MdL (FDP), Sebastian Alt (KAB-Referent für Sonntagsschutz), Christian Vollbrecht (Internationaler Arbeitskreis). Das Grußwort von Winfried Seifried (Seniorenbeauftragter) wurde vorgetragen.    

Zum Thema "Ernährung global-regional" referierte der misereor-Experte Prof. Dr. Alexander Lohner. Sein Tenor: "Verursacher Nr. 1 des Welthungers ist der Fleischkonsum". Er regte zu bewusster Ernährung und verantwortlichem Konsumverhalten auf. Er betonte dabei auch die großen globalen Zusammenhänge: "Die meisten Flüchtlinge weltweit gehen mittlerweile auf die Klimaveränderung zurück".  Es gab zum Mittagessen eine leckere Kürbissuppe mit Zutaten aus der Region. Das Vortragsthema stand im Zeichen des Vierjahresschwerpunktes der KAB „WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“.

Anträge zu den Themen „Mindestlohn auf 14,09€ heraufsetzen“, Tarifflucht unterbinden (beide KAB Oberselters) und "Senkung der Strompreise" (Seniorenbeauftragter) wurden behandelt. Die beiden ersteren Anträge wurden mit großer Mehrheit verabschiedet und nun an die entsprechenden bundespolitischen Stellen gerichtet. Zur Wahl stand das Leitungsteam, das in den zurückliegenden beiden Jahren den Bezirksvorsitz ersetzte. Es bestand aus Michael Ziegler (Niederbrechen), Bernd Hannappel (Hundsangen), Maria Borkert (Girkenroth) und wurde begleitet von Karin Seck (Oberselters) und dem Bezirkssekretär Martin Mohr (Limburg) 

Am Nachmittag standen auch Berichte des Bezirksleitungsteams an. Das Bezirksleitungsteam berichtet von einem teamorientierten Neuansatz in der Verbandskultur. Betont wurde dabei auch die Aktivitäten im Bereich der Mitgliederwerbekampagne „KAB! Tritt ein für dich“ mit mehreren Werbeaktionen auf der Straße und der aktuellen Kampagne #ohneSonntagfehltunswas. Hier werden auf möglichst vielen Patchworkteilen Vorstellungen für einen gelungenen freien Sonntag gemalt, sodass nach und nach die größte Picknickdecke der Welt entstehen soll. Initiativen und Veranstaltungsideen sollen ganz bewusste einmal mehr von der Verbandsbasis kommen, Verantwortung wird auf viele Schultern getragen, alte Zöpfe werden abgeschnitten und vor allem: "Wir hören euch zu und kommen zu euch in den Ortsverein", kündigte Michael Ziegler an. Bernd Hannappel positionierte mehrere in der Caritas-Holzwerkstatt entstandene Setzkästen, in die hinein Wünsche, Anregungen und Forderungen der Delegierten für die Bezirksarbeit gestellt wurden. 

Aus dem Bezirksleitungsteam verabschiedet wurde die ehemalige Mitarbeiterin im KAB-Diözesan- und Bezirksbüro, Maria Borkert. Sie engagierte sich in der zurückliegenden Übergangszeit mit hoher Kompetenz und Weitsicht. Sie kandidierte nicht mehr und erhielt nach einer Laudatio von Martin Mohr einen schönen Blumenstrauß.  

Zur neuen Bezirksleitung gewählt wurden Michael Ziegler, Bernd Hannappel, Ingrid Neis (Villmar) und Josef  Oehl (Ellar). Das Team wird begleitet von Karin Seck und Martin Mohr. 

Zum neuen Seniorenbeauftragten ernannt wurde der ehemalige KAB-Betriebsseelsorger Bernhard Czernek (Girod). Er ist Nachfolger von Egid Heep (Fussingen), der 2015 verstorben war

Mit einem herzlichen Dankeschön wurde auch die Mitarbeiterin im Bezirks- und Diözesanbüro der KAB, Jutta Brahm (Villmar) für ihr außerordentliches Engagement bedacht. Bezirkssekretär Martin Mohr überreichte auch ihr einen Blumenstrauß.

Fotos: (c) Jutta Brahm, Hubert Seck, Martin Mohr

Text: Martin Mohr

 

"Solidarität statt Spaltung!" - KAB war mit vielen Mitgliedern auf virtueller Maikundgebung des DGB Limburg-Weilburg, des DGB Frankfurt und des DGB Wiesbaden dabei

Schweren Herzens hatten sich der DGB-Kreisvorstand Limburg-Weilburg und die Gewerkschaften in Limburg darauf geeinigt, auch in diesem Jahr auf eine digitale Veranstaltung zu setzen und die geplante Präsenzveranstaltung zum 1. Mai in Limburg abzusagen.

Und die Kundgebung wurde trotzdem richtig gut, mit zahlreichen Mitgliedern und Freundinnen und Freunden auch der KAB, sehr eindrucksvollen Redebeiträgen, Botschaften der Solidarität und Gerechtigkeit in der Coronakrise. In Limburg und in Wiesbaden fanden virtuelle Kundgebungen statt, hier war die KAB und zahlreiche Freund*innen an ihren PC's und Smartphones dabei. Und in Frankfurt war die KAB mit mehreren Schwenkfahnen unübersehbar bei der Demonstration dabei...

Auf diesem Video: https://youtu.be/j_L8YMBOB5Q ab 36:50 ist die Rede des KAB-Diözesanverbandes Limburg (Diözesansekretär Martin Mohr) zu sehen, die den Maiaufruf der KAB zum Thema hatte.

"Die Corona-Pandemie hat die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft gefördert", heißt es im Maiaufruf der Katholischen Arbeiter-Bewegung (KAB), Diözesanverband Limburg. "Frauen, Schüler * innen und Arbeiter*innen im Niedriglohnbereich sind die großen Verliererinnen der Pandemie-Rechte", so die KAB weiter.

Doppel- bis Dreifachbelastungen für Frauen und Mütter, fehlende Ausbildungsplätze und soziale Ausgrenzung im Schul- und Bildungssystem und nicht unterlassen eine Wirtschaft, die Rechteisen im Niedriglohnbereich auf die Straße gehört, trieben einen Keil in unsere Gesellschaft.

KAB! Tritt ein für dich. # kabtritteinfürdich

Der Maiaufruf in voller Länge: https://www.kab-limburg.de/fileadmin/user_upload/dioezesanverbaende/texte/pdf/MAI-Aufruf_der_KAB_Limburg.pdf

Das DGB-Plakat zum 1. Mai: https://www.kab-limburg.de/fileadmin/user_upload/dioezesanverbaende/texte/pdf/DGB_Plakat_1._Mai_2021_

Martin Mohr

KAB Bezirksverband Limburg war beim Ostermarsch 3. April 2021 in Limburg dabei: "Wir wollen Frieden, Abrüstung und internationale Verständigung"

Unter den gut 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren gut erkennbar auch mehrere KAB-Mitglieder aus dem Bezirksverband Limburg. Treffpunkt und Start zum diesjährigen Ostermarsch war der Limburger Bahnhofsvorplatz, wo unter strenger Beachtung und Einhaltung der Coronaregeln, des Abstandes, Mundschutzes dem Aufruf der verschiedenen Organisationen und Bewegungen, darunter auch die KAB Folge geleistet wurde. Den vom Bündnis Courage initiierten Aufruf zum Ostermarsch unterzeichneten auch verschiedene KAB-Gliederungen, mehr dazu: www.buendnis-courage.de .

Der Ostermarsch zog dann über die Schiede in die Grabenstraße und über die Hospitalstraße auf den Europaplatz, wo es weitere Grußworte gab. 

Ein starkes Zeichen für eine friedenspolitische Wende, die das Wohl alle Menschen will. 

Martin Mohr

Aufruf zum Ostermarsch 2021 in Limburg

Die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht: Nicht mit nationalen Entscheidungen, Abgrenzung und Abschottung, sondern nur mit weltweiter Solidarität und Zusammenarbeit können wir die Krise bewältigen. „Wir gemeinsam“ statt „Ich zuerst“!

Doch weltweit steigen die Rüstungsausgaben, anstatt in Gesundheit, Bildung, soziale Grundsicherung und ökologischen Umbau zu investieren. Die weltweite Rüstung ist ein gigantisches Pulverfass. Und unsere Bundesregierung beteiligt sich daran: Mit boomenden Waffenexporten an Diktaturen und Kriege führende Staaten wie Saudi-Arabien und die Türkei sowie mit immer neuen Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Sanktionen und Handelskriege vernichten Lebensgrundlagen. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Terror - und auch vor deutschen Waffen!Wir fürchten uns vor der wachsenden Kriegsgefahr

- Wir warnen vor der tödlichen Aufrüstungsspirale und den atomaren Drohgebärden

-Wir bangen mit den Menschen in Afghanistan, Jemen, Syrien, Libyen und anderswo

An keinem der Brennpunkte internationaler Spannungen kann weitere deutsche und europäische Hochrüstung zum Frieden beitragen. Vor allem durch Abrüstung und den Aufbau gegenseitigen Vertrauens können die weltweiten Probleme gelöst werden. „Abrüsten statt aufrüsten“ ist das Gebot der Stunde! Auf die Tagesordnung gehört eine neue Friedens- und Entspannungspolitik, ein System gemeinsamer Sicherheit und kontrollierter Abrüstung in Europa und weltweit. Eine solche Politik nimmt die Interessen der anderen genauso ernst wie die eigenen und sucht dann nach Gemeinsamkeit. Dafür gehen wir Ostern auf die Straße. Wir fordern von der Bundesregierung eine verantwortungsvolle Außenpolitik.

Wir fordern eine friedenspolitische Wende:

- Gesamt-Europäische kollektive Sicherheitspolitik ⇒ Reden statt Rüsten

- Einhaltung des Völkerrechts ⇒ Stärkung der UN statt „humanitäre Kriege“

- Aufkündigung der NATO-2-Prozent-Forderung ⇒ Abrüstung statt Aufrüstung

- Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel ⇒ Verzicht auf jede „atomare Teilhabe“

- Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages durch Deutschland

- Beendigung aller Bundeswehr-Einsätze ohne UN-Mandat

- Stopp aller Rüstungsexporte ⇒ Hilfe für die Opfer humanitärer Katastrophen

Wir sagen auch: Eine friedenspolitische Wende setzt Gelder frei für Investitionen in Schulen und Kitas, für Alterssicherung, für sozialen Wohnungsbau, für Krankenhäuser und kommunale Infrastruktur. Sie setzt Mittel frei für wirkliche Entwicklungshilfe, ökologischen Umbau und die Rettung des Klimas. Und sie hilft dabei, allen grassierenden nationalistischen und fremdenfeindlichen Parolen den Boden zu entziehen.

Weitere Infos: www.buendnis-courage.de

KAB Bezirksverband Limburg auf der Friedensdemo

Wenn KAB-Spiritualität zur politischen Aktion wird: Der KAB Bezirksverband Limburg war heute auf der Friedensdemo in Limburg vertreten. "Der Wahnsinn muss gestoppt werden. Andernfalls drohen neue Verteilungskämpfe zulasten sozialer und ökologischer Reformen. Auf- und Hochrüstung ist keine Antwort auf die großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie verschärft die Gefahr neuer Kriege" heißt es im Aufruf des Bündnis Courage Diez-Limburg, dessen aktives Mitglied auch der KAB-Bezirksverband Limburg und pax christi sind.

https://buendnis-courage.de/

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