Aktuelles

"Abgerungen": Ein-Personen-Theaterstück

Ein Stück über das Leben und Wirken von Pater Henkes. Seine Bereitschaft, sich ganz in den Dienst seiner Leidens­genossen zu stellen, nötigt uns großen Respekt ab

Haltung ist für den einzelnen Menschen wie für unser Miteinander wichtig. Doch Haltung kann man weder kaufen noch irgendwo im Netz downloaden. Jede*r muss seine Haltung entwickeln und je neu überprüfen. Gut, wenn es dafür immer wieder Inspiration, Impulse und Auseinandersetzung gibt.
Das Einpersonenstück ABGERUNGEN bietet solche Inspiration. Es handelt von einem Schriftsteller, der sich darauf eingelassen hat, ein Theaterstück über den Pallottinerpater Henkes zu schreiben. Der gebürtige Westerwälder starb 1945 im KZ. Freiwillig begleitete er typhuskranke Mithäftlinge in die Quarantäne, um ihnen Pflege und menschliche Nähe zuteilwerden zu lassen.
Die Beschäftigung mit diesem Lebenseinsatz fordert den Schriftsteller nicht nur heraus, über das eigene Leben neu nachzudenken, sondern berührt und begeistert ihn immer mehr. Der Autor kommt ins Fragen, bezieht die Zuschauer in sein Ringen mit ein und identifiziert sich zunehmend mit diesem Zeugen radikaler Menschlichkeit und Liebe. Selbstverständlich war dies auch für den Pallottiner nicht. Er rang. Und in dessen existenziellem Ringen um die rechte Gesinnung und Haltung, in seiner Suche nach bestärkender Spiritualität und die Konsequenzen seiner Überzeugungen können sich auch heute viele Menschen mit ihrem eigenen Suchen und Ringen wiederfinden.
Boris Weber, der Autor und Regisseur des Stückes, schreibt dazu: „Meine Bewunderung ist groß! Wie kann ein Mensch sein Gottvertrauen, seine Liebe und sein Wirken derart in Gottes Hände legen? Wie sehr muss man mit sich ringen, um sich tatsächlich – den nahezu sicheren Tod vor Augen – auf Gottes Klopfen und Rufen einzulassen!“
Weitere Informationen
zu dem Stück – auch einen Trailer – finden Sie unter www.haltung-heute.de/info
Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten

Interessante KAB-Entdeckungen im Westerwald

Von Oberrod und Elsoff über Waldernbach und Fussingen führte am Samstag, den 14. Mai eine Wanderung des Bezirksverbandes

Eine Wanderung gemeinsamen mit den örtlichen KAB- und Arbeitervereinen nach Ellar. Kirchen, Menschen, Kapellen, Engagement, Kreuzwege, Glaubenszeugnisse und Wegmarken waren das Ziel

Pfarrer Walter Henkes (Mengerskirchen), Diözesanpräses der KAB Limburg, hatte sich diese besondere Wanderung ausgedacht. "Es ging uns dabei aber nicht nur um das Ablaufen einer schönen und landschaftlich reizvollen Wegstrecke", so der KAB-Seelsorger. "Nach einer langen Coronapause kommen wir endlich wieder zusammen, haben uns viel zu erzählen, wollen Menschen, Orte und Bauwerke neu kennen lernen und schauen, was uns verbinden", so Henkes. In Oberrod an der Kapelle erläuterte KAB-Vorsitzender Klaus Dahlmann die Baugeschichte und das damalige und heutige Wirken der Vereine. Im benachbarten Elsoff, bei der Kreuzweganlage angekommen, berichtete Egon Meuser, der Vorsitzende des Katholischen Arbeitervereines St. Josef, wie vor über 125 Jahren  durch die Zusammenarbeit Vieler die Anlage am Berg entstand. In Waldernbach besuchte die Wandergruppe dann den neugestalteten Hildegardishof mit seiner wechselnden bedeutung für Bildung, Freizeit, Jugendarbeit und Betreuung. Frau Rosel Schuld vom örtlichen Arbeiterverein sorgte für einen leckeren Imbiss in der Westerwaldhalle. Das nächste Ziel war Fussingen, wo Ottmar Wasselt, Vorsitzender des Ortsvereines die Geschichte der Kirche St. Leonhard lebendig vermittelte. Auch hier wie bei allen anderen Stationen schloss sich eine kleine  Andacht an.  Ein weiterer Höhepunkt war dann Ellar. Hier begrüßte Josef Oehl, Vorsitzender des KAB-Ortsvereines die Wandergruppe. Auch hier gab es intensive Eindrücke zum Ort, zur Burg und zur Kirche, erläutert durch ein engagiertes Mitglied. Im Pfarrsaal gabe es leckeren Kaffee und Kuchen und der Tag schloss mit der gemeinsamen Vorabendmesse. "Auf dem Weg lernte man sich teilweise gut kennen und schätzen und entdeckte wertvolle Zusammenhänge", fasste KAB-Bezirkssekretär Martin Mohr zusammen und verspricht: "Dieses Jahr im Herbst wandern wir wieder". Weitere Informationen zur KAB: www.kab-limburg.de 

Hubert Seck plötzlich und unerwartet gestorben

KAB Bezirks- und Diözesanverband trauert um großartige Persönlichkeit

Der Diözesanverband und der Bezirksverband Limburg

der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)

sowie die Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg, nehmen in großer Trauer Abschied

von ihrem langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter

Herr Hubert Seck

*  26.01.1954     +  04.04.2022

                                 Pfarrer Walter Henkes, Diözesanpräses

                                   Thomas Diekmann, Diözesanvorsitzender

                                   Georg Wilke, stellv. Diözesanvorsitzender

                                   Für die Bezirksleitung:

                                   Martin Mohr, Diözesan- und Bezirkssekretär

Nachruf

Hubert Seck aus Oberselters verstarb plötzlich und unerwartet am 04.04.2022 in Oberselters. Er wurde 68 Jahre alt.

Hubert Seck war seit 1.1.1982 Mitglied der KAB im Diözesanverband Limburg. Über viele Jahre hinweg war er Mitglied des Diözesanausschusses und des Bezirksausschusses der KAB Limburg sowie im Vereinsvorstand der KAB Oberselters und seit über 40 Jahren schließlich deren Vorsitzender. Zuvor war er mit seiner Frau Karin bereits aktives Mitglied der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) geworden.

Nahezu vier Jahrzehnte lang war Hubert Seck innovativer und zugleich besonnener Engagierter der KAB. Durch seine Herzlichkeit, sein praktisches Geschick und sein kompetenter Gestaltungswille war er ein Aushängeschild für die KAB.

Hubert war bekannt für seine Geradlinigkeit, sein stetiges Eintreten und seine sympathische Persönlichkeit. Er hatte klare christlich-soziale Wertvorstellungen, für die er konsequent eintrat und die er aus tiefster politischer Überzeugung vertrat. Er hatte einen weiten gesellschaft-

lichen Horizont. Seine Leidenschaft war immer auch die Bildungsarbeit im Sinne der Grundlagen und Ziele der Katholischen Soziallehre.

Er lebte in und mit dieser Kirche und gestaltete sie aktiv und konstruktiv mit. Aus seinem Glauben heraus setzte er sich in der „Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg“ gezielt und erfolgreich für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags ein.

Als überzeugtes KAB-Mitglied hat er die Werte der KAB mit Herzblut in die Gesellschaft und in die kirchlichen und politischen Gremien getragen.

Wir verlieren mit Hubert Seck eine unersetzbare, liebe und liebende Person.

Sein Wirken aus dem Glauben für die lebendige Verbindung von Kirche und Arbeitswelt kann und wird uns Ansporn und Vorbild sein. Die KAB trauert um ihn.

Hubert Seck hinterlässt eine Frau und einen Sohn. Seiner Familie und ihren Angehörigen gilt unsere Anteilnahme.

O Herr, gib dem Verstorbenen die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm. Herr lass ihn ruhen in Frieden. Amen.

 

Ÿ Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB Diözesanverband Limburg e.V.,

Ÿ Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB Bezirksverband Limburg,

Ÿ Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg,

c/o KAB-Bezirksverband Limburg,

Graupfortstraße 5, 65549 Limburg

Kostenlose Sozialberatung für Flüchtlinge aus der Ukraine

KAB: Hilfe und Beratung „to go“

Limburg. Der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat eine kostenlose und für alle Ratsuchenden offene Sprechstunde an, zum Beispiel rund um das Ausfüllhilfen von Formularen, zu Integration, Leistungen den Grundbedarfs, usw. Diese Sozialberatung finden in Limburg statt und beginnt jeweils mit einem kleinen Spaziergang in unverkrampfter Atmosphäre

„Aktuell setzen wir alles daran, Geflüchteten aus der Ukraine eine Unterkunft zu geben und sie mit Lebensmitteln, Hygieneartikel usw zu versorgen. Das ist das Gebot der Stunde und eine unverzichtbare Soforthilfe“, beschreibt Diözesansekretär Martin Mohr die Situation. „Da die Flüchtlinge aber vorerst nicht oder nie wieder in ihr Land zurückkehren werden, haben wir uns als christlicher Sozialverband dazu entschieden, eine zusätzliche Sozialberatung ins Leben zu rufen“, erklärt KAB-Sekretär Mohr. „Denn schon bald gibt es für die Flüchtlinge vieles bei verschiedenen Behörden und Ämtern zu beantragen und klären, Schulbesuch für ihre Kinder zu regeln, sich eben in diesem für sie fremden Land zurechtzufinden“, führt Mohr weiter aus. „Daher bieten wir Flüchtlingen und allen anderen Ratsuchenden an, „to go“ bei einen lockeren Spaziergang in Limburg mit unserer qualifizierten Sozialberaterin in einer unverkrampften Atmosphäre erst einmal hinzuhören und dann konkret zu handeln. Auch Eine Dolmetscherin steht zur Verfügung.

Die Beratung ist ehrenamtlich, vertraulich und kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, sie kann auch kurzfristig erfolgen. Hier ein Flyer als Download 

Weitere telefonische Auskünfte: KAB Limburg, Tel.-Nr.: 06431-295 703, per E-Mail kab@bistumlimburg.de  sowie im Internet unter www.kab-limburg.de

Günter Birkhölzer gestorben

Er verstarb nach langer Krankheit am 20.01.2022 im Krankenhaus. Er wurde 77 Jahre alt.

Günter Birkhölzer aus Lindenholzhausen verstarb nach langer Krankheit am 20.01.2022 im Krankenhaus. Er wurde 77 Jahre alt.

Günter Birkhölzer war seit 1984 Mitglied der KAB im Diözesanverband Limburg. Über viele Jahre hinweg war er Mitglied des Diözesanausschusses und des Bezirksausschusses der KAB Limburg sowie im Vereinsvorstand der KAB Lindenholzhausen.

Der Nachruf als Download: https://www.kab-limburg.de/fileadmin/user_upload/kab-limburg_de/fotos/Bezirksverband_Limburg/Birkhoelzer__Guenter.pdf

Nachruf

Winfried Oster, langjähriger Bezirksvorsitzender der KAB Limburg gestorben

Hier der Nachruf als Download: https://www.kab-limburg.de/fileadmin/user_upload/kab-limburg_de/fotos/Bezirksverband_Limburg/2022-01-24_Oster_Winfried_-_Nachruf_Aushang_MB.pdf

Hier die Traueranzeige der KAB als Download: https://www.kab-limburg.de/fileadmin/user_upload/kab-limburg_de/fotos/Bezirksverband_Limburg/Oster_Winfried__-__Traueranzeige_Presse.pdf

Winfried  Oster,  trat  im  Januar  1988  in  die  KAB  Waldernbach  und  den dortigen  Arbeiterverein  ein.  Seit  Beginn  seiner  Mitgliedschaft  war  er  als treibende  Kraft  tätig.  Schon  kurznach seinem  Beitritt  in  die  KAB  wurde Winfried  Oster  zum  Ersten  Vorsitzenden  der  KAB  Waldernbach  und  dem Arbeiterverein gewählt. Gleichzeitig  engagierte  er  sich  als  Mitglied  im Bezirksausschuss  des  KAB Bezirksverbandes Limburg und wurde ein unentbehrlicher Mitstreiter für die Belange der sozial benachteiligten Menschen. Im  Oktober  2000  wurde  er  von  den Delegierten  des  Bezirkstages  zum Vorsitzenden des Bezirksverbandes Limburg gewählt. In dieser Funktion war er somit auch im Diözesanvorstand und -ausschuss tätig, in dem er sich mit großer Kompetenz und viel Erfahrung eingebracht hat.

2009 hat er das Amt des  stellvertretenden  Diözesanvorsitzenden  übernommen  und  wurde  2012 Mitglied im Bundesausschuss der KAB Deutschlands. Unter  den  vielfältigen  Aktivitäten,  die von  Winfried  Oster  angeregt  und organisiert  wurden,  sind  besonders  seine  Planungen  und  Durchführungen von  mehrtägigen  Kultur-  und  Begegnungsfahrten,  Wallfahrten,  Krippen-fahrten  und  Ausflüge  zu  nennen,  die  weit  über  die  Grenzen  von  Limburg hinaus bekannt waren und immer wieder großes Interesse fanden. Winfried  Oster  konnte  nicht  nur  sein großes Sachwissen  zu  den  Ausflugszielen  eindrucksvoll  vermitteln,  er  hat  auch  keine  Fahrt  angetreten  ohne vorher einen Reisesegen zu sprechen. Ebenso  legendär  sind  die  von  ihm organisierten  Familien-  und  Dankeschöntage, bei denen er die TeilnehmerInnen höchstpersönlich bekocht oder mit einem Grillnachmittag verwöhnt hat. Winfried Oster lag immer das Wohl der Menschen am Herzen und hatte ein sehr sensibles Gespür dafür, was bei den Menschen ankommt. Immer  dann,  wenn  es  galt  anzupacken, ging  er als  erster  voran.  Ohne  ihn und  sein organisatorisches  Talent  wäre  bei  der  KAB  Limburg  vieles  nicht möglich gewesen. Für  sein  herausragendes  ehrenamtliches  Engagement  wurde  ihm  im  Jahr 2018  von  Bischof  Dr.  Georg  Bätzing  die  Georgsplakette  des  Bistums Limburg verliehen.

Winfried Oster war und bleibt für die KAB Limburg ein großer, unbezahlbarer Gewinn. Die KAB trauert um ihn und wird ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Seiner Familie und den Angehörigen gilt unsere Anteilnahme.

(c) Maria Borkert/ Martin Mohr

KAB-Familienbildungsfreizeit in Möhnesee-Günne: "Veränderungen in Gesellschaft und Kirche"

KAB Ortsvereine Lindenholzhausen und Villmar mit vielseitigem Programm für alle Generationen

Bereits seit vielen Jahren organisieren die KAB-Ortsvereine rund um Limburg eine tolle Familienfreizeit im KAB-Bildungs- und Freizeithaus in Günne am Möhnesee. Vom 3.-7. Januar 2022 waren wieder fast 40 Kinder, Eltern, Großeltern und Einzelteilnehmerinnen und -teilnehmer dabei. Eine entspannte Atmosphäre im Haus, ein tolerant-respektvolles Klima in der Gruppe, ganz leckeres Essen, kein Stress, eine spektakuläre Landschaft - all das trug zu einem wundervollen Gelingen bei.  

Markus Hilfrich (KAB Lindenholzhausen) und Paul Arthen (KAB Villmar) leiteten die Bildungsfreizeit und hatten sie gemeinsam mit dem Initiator, Alfred Rompel (KAB Lindenholzhausen) auch konzeptioniert und vorbereitet. Karl-Heinz Does, pädagogischer Mitarbeiter im Haus, führte als Referent durch die Themen. Denn es ging um die derzeit fundamentalen Veränderungen, die wir in Kirche und Gesellschaft erleben. Jeden Tag diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die aktuellen politischen  und Corona-Themen des Tages. Diese brannte unter den Nägeln. Für die Kid's gab es ein reichhaltiges Programm mit den Betreuerinnen und Betreuern. Da fanden Bewegungs- und Kreativangebote im Haus und in der Natur statt, es gab eine "Schnipseljagd" mit Bildern, einen Filmabend, ein Spieleturnier, Tanzangebote für "die Kleinen".

"Die Großen" hingegen teilten sich in zwei Gruppen. Die eine Gruppe befasste sich mit ökologisch-gesundem und leckerem Essen und bekam ganz spannende Tipps von der pädagogischen Mitarbeiterin Beatrix Peter. Begleitet wurde dies von Entspannung und Gymnastik und Besinnungen zu neuen Jahr. Ein leckerer selbstgemachter Brotaufstrich wurde am Freitag zum Abschluss allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten.  Die andere Gruppe lernte neue Entwicklungen beim synodalen Weg kennen, der der kirchlichen Entwicklung entscheidende Impulse geben kann. Ein weiteres Thema in dieser Gruppe war "Digitale Nebenwirkungen". Die Chancen und Risiken der Digitalisierung für Erziehung und Bildung der Kinder angesichts der überall präsenten Smarthones, Tablets, PC's wurden hier thematisiert. 

Tags zuvor waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Exkursion in Dortmund. Am Vormittag wurden die Veränderungen in der Arbeitswelt am Beispiel der Deutschen Arbeitsschutz-Ausstellung (DASA)  kennen gelernt. Hier war ein thematischer "Roter Faden" vom neuzeitlichen Webstuhl, der Dampfmaschine bis hin zum "Smarthome" erfahrbar.  Dies wurde am nachmittag vertieft durch eine Stadionführung im hochmodernen und riesigen Stadion von Borussia Dortmund. Denn hinter den Kulissen eines Fußballstdions herrscht inzwischen die Digitalisierung: Automatisch wird der im tiefen Schatten gelegene Fußballrasen mit künstlicher Höhensonne bestrahlt.

Diese Familienbildungsfreizeit war wieder ein mal ein Beleg dafür dass die KAB Bildung, persönliche Weiterentwicklung, Beisammensein und viel Spaß wunderbar zusammenpassen. Übrigens: Anfang Januar 2023 ist es wieder soweit...

Martin Mohr

   

Bernhard Czernek zum Seniorenbeauftragten gewählt

Kennenlernen vieler Mitglieder und weiterer Interessierter

Der frischgewählte Seniorenbeauftragte erzählt: 

"Am Bezirkstag, den 23. Oktober 2021 wurde ich für den Bezirk Limburg zum Seniorenbeauftragten ernannt.

Viele kennen mich bereits. Seit 1. Dezember 1998 bin ich, nachdem ich im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef den Jahreslehrgang zum staatlich geprüften Sozialsekretär absolviert hatte, Mitglied der KAB. Mit meiner Ausbildung als Theologe verhalf mir diese Zusatzausbildung zur Anstellung als Betriebsseelsorger, den einzigen, den es im Bistum Limburg gab. Diese Aufgabe begleitete ich vom 1. Februar 2014 bis zum 30. April 2021. So hat sich nach meinem Eintritt in den Ruhestand diese neue Aufgabe für mich ergeben. Ich sehe meinen Dienst im engen Zusammenwirken mit Winfried Seifried, der diese Aufgabe im Bezirk Rhein-Main sowie auf Diözesanebene wahrnimmt.

In meine neue Aufgabe werde ich noch hineinwachsen. Gerne möchte ich alle Ortsgruppen besuchen, damit wir uns persönlich kennenlernen und ich erfahren kann, wie ich mich einbringen kann.

Ich freue mich schon zu Ihnen zu kommen, und stehe telefonisch oder Per Mail zur Verfügung.

Handy: 0151-50781795   E-Mail czernek-girod@t-online.de

"Geld.Macht.Angst" - Großartiges "KABarett" mit Lutz von Rosenberg Lipinsky in Lindenholzhausen

Am Freitagabend, den 29. Oktober 2021 war es so weit und zweimal war die KAB-Großveranstaltung verschoben worden: Im unter Coronabedingungen vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus Limburg-Lindenholzhausen stand Lutz von Rosenberg Lipinsky auf der Bühne.

Auf dem Hintergrund des Vierjahresschwerpunktes (bis Juni 2021)der KAB Deutschlands, "Arbeit.Macht.Sinn" nahm er das kapitalistische System auf's Korn und zeigte auf dass Geld an sich nichts wert ist. Es gab ganz viele Lacher...

Thomas Diekmann, Diözesanvorsditzender der KAB Limburg, begrüßte unmittelbar vor dem Auftritt viele bekannte Gesichter aus KAB-Kreisen, aber mindestens genau so viele Gäste, die (noch) nicht Mitglied sind. Für den Diözesanverband Limburg war diese Veranstaltung ganz klar ein Jahreshöhepunkt und der Ortsverein Lindenholzhausen sorgte für organisatorische Unterstützung und Bewirtung, was ganz hervorragend klappte. 

Darum ging es: Die Welt ist in Aufruhr: Es gibt immer mehr Geld - aber für immer weniger Menschen. Und, als wenn das nicht reicht, soll es nun auch noch weniger Arbeit geben - das macht Angst. Werden wir nichts mehr zu tun haben? Wovon werden wir leben, wenn Computer uns ersetzen? - Hier hat der bekannte Hamburger Kabarettist in seiner unnachahmlichen Mischung aus knallhartem Kabarett und lustiger Comedy als „Deutschlands lustigster Seelsorger“ die Politik zur Rede und deren Polemik bloß gestellt und dem Publikum Mut und Halt gegeben, "damit wir von der Politik und Wirtschaft nicht länger trostlos in Schrecken versetzt werden". Sein Fazit: „Angst ist kein Zustand – es ist eine Methode!“

Unter anderem hat der Kabarettist ein Buch mit dem Titel: „Die 33 tollsten Ängste…… und wie man sie bekommt“ herausgegeben.

Kleine Kostprobe vom Auftritt Lipinsky am 29.10.2021 in Lindenholzhausen: https://youtu.be/UW3Oe8SUqKY

Auftritt Lutz von Rosenberg Lipinsky für die KAB auf dem Ökumenischen Kirchentag Frankfurt 2021: https://youtu.be/B80vu3Zw8K0

(c) Text und Fotos: Martin Mohr

Bezirkstag der KAB Limburg in Lindenholzhausen: Neue Leitung gewählt

Auseinandersetzung mit dem aktuellen Thema "Ernährung regional-global: Vor- und Nachteile" Prof Dr. Alexander Lohner (misereor) als Referent

Unter Coronaschutzmaßnahmen kamen die Delegierten des Bezirksverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg im Oktober zu ihrem Bezirkstag zusammen. Die Gremientagung fand im Pfarrzentrum St. Jakobus Limburg-Lindenholzhausen statt. Nahezu 50 Delegierte waren anwesend. 

Feierlich eröffnet wurde der Bezirkstag mit einer Hl. Messe. Zelebrant war Diözesanpräses Pfr. Walter Henkes (Mengerskirchen). Mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch die Bannerabordnungen der Ortsvereine und der geistlichen Begleiterin des Bezirksverbandes, Karin Seck (Oberselters). Im angrenzenden Pfarrsaal eröffnete seitens der Bezirksleitung Michael Ziegler (Niederbrechen) den Bezirkstag und sprach sich zuversichtlich aus, dass neue Wege der Verbandsarbeit entstehen. Grußworte sprachen Thomas Diekmann (Diözesanvorsitzender der KAB Limburg), Marion Schardt-Sauer, MdL (FDP), Sebastian Alt (KAB-Referent für Sonntagsschutz), Christian Vollbrecht (Internationaler Arbeitskreis). Das Grußwort von Winfried Seifried (Seniorenbeauftragter) wurde vorgetragen.    

Zum Thema "Ernährung global-regional" referierte der misereor-Experte Prof. Dr. Alexander Lohner. Sein Tenor: "Verursacher Nr. 1 des Welthungers ist der Fleischkonsum". Er regte zu bewusster Ernährung und verantwortlichem Konsumverhalten auf. Er betonte dabei auch die großen globalen Zusammenhänge: "Die meisten Flüchtlinge weltweit gehen mittlerweile auf die Klimaveränderung zurück".  Es gab zum Mittagessen eine leckere Kürbissuppe mit Zutaten aus der Region. Das Vortragsthema stand im Zeichen des Vierjahresschwerpunktes der KAB „WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“.

Anträge zu den Themen „Mindestlohn auf 14,09€ heraufsetzen“, Tarifflucht unterbinden (beide KAB Oberselters) und "Senkung der Strompreise" (Seniorenbeauftragter) wurden behandelt. Die beiden ersteren Anträge wurden mit großer Mehrheit verabschiedet und nun an die entsprechenden bundespolitischen Stellen gerichtet. Zur Wahl stand das Leitungsteam, das in den zurückliegenden beiden Jahren den Bezirksvorsitz ersetzte. Es bestand aus Michael Ziegler (Niederbrechen), Bernd Hannappel (Hundsangen), Maria Borkert (Girkenroth) und wurde begleitet von Karin Seck (Oberselters) und dem Bezirkssekretär Martin Mohr (Limburg) 

Am Nachmittag standen auch Berichte des Bezirksleitungsteams an. Das Bezirksleitungsteam berichtet von einem teamorientierten Neuansatz in der Verbandskultur. Betont wurde dabei auch die Aktivitäten im Bereich der Mitgliederwerbekampagne „KAB! Tritt ein für dich“ mit mehreren Werbeaktionen auf der Straße und der aktuellen Kampagne #ohneSonntagfehltunswas. Hier werden auf möglichst vielen Patchworkteilen Vorstellungen für einen gelungenen freien Sonntag gemalt, sodass nach und nach die größte Picknickdecke der Welt entstehen soll. Initiativen und Veranstaltungsideen sollen ganz bewusste einmal mehr von der Verbandsbasis kommen, Verantwortung wird auf viele Schultern getragen, alte Zöpfe werden abgeschnitten und vor allem: "Wir hören euch zu und kommen zu euch in den Ortsverein", kündigte Michael Ziegler an. Bernd Hannappel positionierte mehrere in der Caritas-Holzwerkstatt entstandene Setzkästen, in die hinein Wünsche, Anregungen und Forderungen der Delegierten für die Bezirksarbeit gestellt wurden. 

Aus dem Bezirksleitungsteam verabschiedet wurde die ehemalige Mitarbeiterin im KAB-Diözesan- und Bezirksbüro, Maria Borkert. Sie engagierte sich in der zurückliegenden Übergangszeit mit hoher Kompetenz und Weitsicht. Sie kandidierte nicht mehr und erhielt nach einer Laudatio von Martin Mohr einen schönen Blumenstrauß.  

Zur neuen Bezirksleitung gewählt wurden Michael Ziegler, Bernd Hannappel, Ingrid Neis (Villmar) und Josef  Oehl (Ellar). Das Team wird begleitet von Karin Seck und Martin Mohr. 

Zum neuen Seniorenbeauftragten ernannt wurde der ehemalige KAB-Betriebsseelsorger Bernhard Czernek (Girod). Er ist Nachfolger von Egid Heep (Fussingen), der 2015 verstorben war

Mit einem herzlichen Dankeschön wurde auch die Mitarbeiterin im Bezirks- und Diözesanbüro der KAB, Jutta Brahm (Villmar) für ihr außerordentliches Engagement bedacht. Bezirkssekretär Martin Mohr überreichte auch ihr einen Blumenstrauß.

Fotos: (c) Jutta Brahm, Hubert Seck, Martin Mohr

Text: Martin Mohr

 

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