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Ökumenischer Gottesdienst zum Tag der Arbeit GUTE ARBEIT - GEHT JA DOCH! Was die Spaltung überwindet

30. April 2022 um 16.00 Uhr im KaiserdomSt. Bartholomäus, Frankfurt

Beschäftigte eines global agierenden Autovermieters wollen einen Betriebsrat gründen und werden fristlos entlassen. Mitarbeitende eines Fahrrad-Kurierdienstes kämpfen für mehr Mitbestimmung und bessere Vertragsbedingungen und verlieren ebenfalls ihre Jobs.

Wer sich für seine eigenen Rechte und die der Kolleginnen und Kollegen einsetzt, riskiert unter Umständen viel. Doch Gott sei Dank gibt es dieses Engagement, diese Zivilcourage. Courage klingt nach Mut. Und wirklich, es erfordert Mut und Entschlossenheit, die Augen nicht zu schließen, sondern gegen Ungerechtigkeit vorzugehen.

„Die Veranstalter machen auf den wachsenden Skandal unwürdiger und ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse aufmerksam, die als prekäre Beschäftigung bezeichnet werden. Sie setzen sich damit ein für die Menschen, die so schlecht bezahlt werden, dass damit für sie und ihre Familien kein auskömmliches Leben möglich ist.“ (aus der gemeinsamen Erklärung „Gute Arbeit statt Ausbeutung“ der Stadtversammlung der Frankfurter Katholik*innen und der Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach).

Dieser Gottesdienst rückt auch die in den Fokus, die sich engagieren, die sich solidarisch zeigen mit den Schwächeren und damit dazu beitragen, die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden.

Mitwirkende:

  • Predigt: Dr. Julia Dinkel, Referentin für Arbeit & Soziales/ Europa im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Mainz
  • Dr. Gunter Volz, Pfarrstelle für gesellschaftliche Verantwortung beim Evangelischen Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach
  • Rolf Glaser, stellvertretender Stadtdekan Katholische Stadtkirche Frankfurt; Rainer Petrak, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Rhein-Main
  • Jörg Heuser, Arbeitswelt und Kirche „ankerplatz-ffm“, Katholische Stadtkirche Frankfurt
  • Musikalische Gestaltung: Peter Reulein und Iris Schwarzenhölzer

Veranstalter:

  • Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach
  • Katholische Stadtkirche Frankfurt
  • Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Rhein-Main

Nachruf für engagierte KAB-Frau Erna Brehl

Erna Brehl aus Frankfurt verstarb nach langer Krankheit am 28.02.2022

Erna Brehl aus Frankfurt verstarb nach langer Krankheit am 28.02.2022 im Pflegeheim. Sie wurde 90 Jahre alt.

Erna Brehl war seit 1.3.1991 Mitglied der KAB im Diözesanverband Limburg. Über viele Jahre hinweg, war sie engagiert in der Alten- und Rentner-Gemeinschaft (ARG) der KAB und mit hoher Kompetenz Reisen und Fahrten für die ältere Generation organisiert und durchgeführt

So war es ihr immer sehr wichtig an der Verlebendigung christlicher Lebenshaltung in der Arbeitnehmerschaft mitzuwirken. Auch die Bildungsarbeit der KAB war ihr immer ein Anliegen. Über viele Jahre war sie im Diözesanvorstand der KAB Limburg aktiv.

Als überzeugtes KAB-Mitglied, hat sie die Werte der KAB mit Herzblut in die Gesellschaft und in die kirchlichen und politischen Gremien, sowie in 2 Fördervereine getragen und für mehr Solidarität und Gerechtigkeit für die „kleinen Leute“ gekämpft. Das alles hat vielen Menschen geholfen und Freude bereitet.

Sie war ein äußerst engagierter Mensch, eine KABlerin mit Leib und Seele. Auch in weiteren Gremien des Bistums Limburg und in ihrer Pfarrei war sie ehrenamtlich sehr engagiert.

Im April 2013 wurde ihr die Georgs-Plakette des Bistums Limburg verliehen.

Wir verlieren mit Erna Brehl eine unersetzbare, liebe und liebende Person.

Als KAB sind wir ihr unendlich dankbar für ihr großherziges Engagement, das zur zukunftsorientierten Identitätsbildung der KAB beigetragen hat. So behalten wir Erna immer in dankbarer Erinnerung. Ihr Wirken aus dem Glauben für die lebendige Verbindung von Kirche und Arbeitswelt kann und wird uns Ansporn und Vorbild sein. Die KAB trauert um sie.

Ihrer Familie und ihren Angehörigen gilt unsere Anteilnahme.

So spricht der Herr:

                                       „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“

O Herr, gib der Verstorbenen die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihr. Herr lass sie ruhen in Frieden. Amen.  

 

* Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB Bezirksverband Rhein-Main, Eschenheimer Anlage 21, 60318 Frankfurt

* KAB-Diözesanverband Limburg e.V., Graupfortstraße 5, 65549 Limburg

* Verein zur Förderung d. KAB Diözesanverbandes Limburg e.V.

 

„WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“

Bezirkstag: Die KAB hat viel vor

Nach einer langen Pause aufgrund der Coronapandemie kam der Bezirkstag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Rhein Main am Samstag im Pfarrzentrum St. Markus Frankfurt-Nied zusammen. Im Öffentlichen Teil wurde das neue Kampagnenthema der KAB, „WERTvoll arbeiten“ vorgestellt. Die Delegierten wählten einen neuen Bezirksvorstand.

Mit einer erbaulichen Wortgottesfeier im Tagungsraum unter der Leitung des geistlichen Begleitzers des Bezirksverbandes, Pfr. Rainer Petrak begann die Tagung. „WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“  stand  hier bereits im thematischen Mittelpunkt. KAB Diözesansekretär stellte in einem anschließenden Impulsvortrag das neue Thema vor. „Prekäre Arbeit entsteht nicht zufällig, sie ist eine direkte Folge unseres ungerechten Wirtschaftssystems“ erläuterte Mohr. Es ergab sich eine angeregte Diskussion darüber, mit welchen Maßnahmen durch die Verbandbasis diese Thematik politisch wirksam werden kann. Es gab am Nachmittag Berichte aus den Arbeitskreisen Nachhaltigkeit, Internationale Solidarität, der Arbeitnehmerkirche und des Seniorenbeauftragten.

Für den Vorstand berichtete der Bezirksvorsitzende Georg Wilke über die schwierige Situation des christlichen Sozialverbandes in der Coronapandemie. Video- und Telefonkonferenzen halfen, die Kommunikation und Teile der Verbandsarbeit aufrecht zu erhalten. In den letzten Wochen gab es dann Werbeaktionen in der Frankfurter Fußgängerzone, Aktionen der KAB-Kampagne „Ohne Sonntag fehlt uns was“, bei der auf Patchworkdeckchen Motive zum Thema „Was verbinde ich mit dem freien Sonntag“ gestaltet wurden und ein sehr erfolgreiches „Tischparlament“ zur Bundestagswahl in Kooperation mit dem „Haus am Dom“, Frankfurt

Die Wahlen ergaben, dass Georg Wilke (Sossenheim) zum Bezirksvorsitzenden wiedergewählt wurde, stellvertretender Bezirksvorsitzender wurde Karl-Heinz Burschyk (Nied). Pfr. Rainer Petrak ist erneut zum geistlichen Begleiter des Bezirkes gewählt worden, Winfried Seifried (Frankfurt) ist erneut zum Seniorenbeauftragten gewählt und Beisitzer im Vorstand sind Manfred Schmidt (Frankfurt), Josef Beder (Unterliederbach) und Sebastian Alt (Frankfurt).

Der Bezirksverband hat im kommenden Jahr viel vor: Die Mitgliederwerbeaktion unter dem Motto #kabtritteinfürdich wird intensiviert, es gibt Besinnungstage, ein Adventskonzert der Arbeitnehmerkirche, KAB-Weltnotwerk-Arbeit in Solidarität mit Brasilien, am 29. Oktober das „KABarett“ unter dem Motto Geld.Macht.Angst mit Lutz von Rosenberg Lipinsky und mehrere Bildungsveranstaltungen und weitere Aktionen durch die engagierten Ortsvereine der KAB.

Weitere Informationen: www.kab-limburg.de  

(C) Text/ Foto: Martin Mohr, Diözesansekretär

"Für ein christliches Miteinander in der Arbeitswelt." - KAB! Tritt ein für dich

Am 4. September 2021 war pralles Leben in der Frankfurter Fußgängerzone - KAB-Bezirksverband Rhein Main mit starker Mitgliederwerbeaktion dabei. Der Standort war der Kirchenladen "punctum" beim Liebfrauenkloster

"Freuen Sie sich auf den freien Sonntag?" und "Sicherlich fordern auch Sie eine sichere Rente" oder auch ""Ist es nicht höchste Zeit, für seiine Rechte als Arbeitnehmer einzustehen?" - Das waren Fragen aus der hohen Kompetenz der KAB, mit denen Aktive des KAB-Bezirksverbandes Rhein-Main auf unzählige Passantinnen und Passanten in direkter Ansprache und im lebendigen Dialog zugegangen sind. Es entwickelten sich teils intensive Gespräche mit Jung und Alt über Sitautionen am Arbeitsplatz, in der Pflege oder etwa bezüglich der Sonntage, an denen man leider arbeiten muss.

Es gab von der KAB viele Exemplare Ratgeber zu Arbeits- und Sozialrechtsfragen, Tipps für das Arbeitsleben und Einladungen für die kommenden KAB-Veranstaltungen und Mitglied der Bewegung für soziale Gerechtigkeit zu werden. Auch die Picknickdecke, die immer weiter anwächst, war vor Ort und man konnte direkt weitere Patchworkteile malerisch gestalten und so seinen Wunsch nach einem freien Sonntag ausdruckt bringen. Dazu bot sich das Team der KAB an, sich an den Tisch vor dem Kloster zu setzen und intensiv ein "Schwätzchen" zu halten.

Auch die inzwischen durch den spektakulärten Auftritt auf dem ÖKT bekannten "Sonntags-Sandwiches" mit den Plakaten der KAB-Sonntagsaktion kamen zum Einsatz. Nicht nur die, sondern auch jede Menge Aufnahmeformulare...

Weitere Infos: #kabtritteinfürdich   #ohnesonntagfehltunswas    https://www.kab.de/angebote/mitgliedwerden

Die nächste Werbeaktion ist für 6. November in der Frankfurter Innenstadt geplant. 

Text und Fotos:

Martin Mohr, Diözesansekretär der KAB Limburg

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gez. Martin Mohr, Bezirks- und Diözesansekretär

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