KAB Diözesanverband Limburg

Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg

Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg gegen coronabedingte Sonntagsöffnungen im Weihnachtsgeschäft

Kommunen, Kirchen und Vereine müssen die Belebung der Innenstädte mitgestalten

Limburg. Die Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg spricht sich für den stationären Einzelhandel vor Ort und eine soziale und kulturelle Belebung der Innenstädte aus.

Eine klare Absage erklärt die Sonntagsallianz gegenüber coronabedingten Sonntagsöffnungen im Weihnachtsgeschäft. „Die jetzt angestoßene Initiative von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Vitalisierung der Innenstädte bietet eine wichtige und längst überfällige Perspektive nicht nur für den Einzelhandel“, erklärt Martin Mohr, Bezirkssekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), im Bezirksverband Limburg.

Vor allem die Kommunen, Kirchen, Verbände und Vereine vor Ort müssten sich angesprochen fühlen. „Die Corona-Pandemiebeschränkungen sind nicht die Ursache für das Sterben in den Innenstädten, sondern beschleunigen lediglich die Fehlentwicklungen der vergangenen Jahrzehnte“, bekräftigt Marcel Schäuble, Sekretär der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Bezirk Wiesbaden. Deshalb mahnen Mohr und Schäuble an, die in Aussicht gestellten Finanzmittel in erster Linie für städtebauliche und kulturelle Entwicklungsprojekte zu nutzen. "Es ist absurd, allein auf Digitalisierungsprojekte zu setzen. Auch Sonntagsöffnungen werden den Strukturwandel im Einzelhandel nicht zurückdrängen. Vielmehr hängt eine nachhaltige Unterstützung örtlicher Einzelhändler von breit angelegten Wiederbelebungskonzepten für Innen- und Altstädte ab, die nicht zwingend mit eine Abkehr vom Sonntagsschutz gleichgesetzt werden muss“, betonen Mohr und Schäuble.

Alle Akteure müssen am Runden Tisch teilnehmen

Die Belebung der Innenstädte und damit auch die wirtschaftliche Zukunft des Einzelhandels sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. "Alle Player müssen sich am Runden Tisch beteiligen. Gerade die Kommunen, Kirchen und Verbände und Vereine vor Ort sind in der Pflicht, kulturelle Angebote sowie Begegnungsmöglichkeiten für Familien und Menschen unterschiedlichsten Alters in den Innenstädten anzubieten", so die Vertreterinnen und Vertreter von ver.di, KAB, EKHN, Katholischer Bezirk und CDA in der Limburg-Weilburger Sonntagsallianz.

Aus Sicht der KAB gehören die Kirchen unbedingt zu den Akteuren, die eine gesellschaftliche Wiederbelebung der Innenstädte wollen. Neben einem strikten "Nein" zu Sonntagsöffnungen seien besonders Phantasie und Beteiligung außerhalb des sonntäglichen Gottesdienstes gefordert, so KAB-Bezirkssekretär Mohr. Abschließend weist Mohr auf einen möglichen weiteren Beitrag der Kirchen für die Zukunft der Stadtzentren hin. "Überall dort, wo diese als Immobilienbesitzerinnen tätig seien, können sie durch eine Miet- und Pachtpreisgestaltung mit Augenmaß zur Rettung von Gaststätten und Geschäften beitragen."

Martin Mohr

------------------------------------------------------------------

Die Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg ist eine regionale kirchliche und gewerkschaftliche Initiative, die von Organisationen aus anderen gesellschaftlichen Bereichen unterstützt wird. Mitglieder und Unterstützer sind die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), das Evangelische Dekanat Runkel, der Katholische Bezirk Limburg, die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Betriebsseelsorge. Sie ist auf der Bundesebene sowie in Bundesländern und Regionen verankert (www.sonntagsallianz-hessen.de ). Sonntagsallianzen und ähnliche Initiativen bestehen auch in vielen anderen EU-Ländern.                                                     


Kontakt und Information:

Allianz für den freien Sonntag Limburg-Weilburg

c/o KAB Bezirksverband Limburg

Martin Mohr, Bezirkssekretär

Katharina-Kasper-Haus   Graupfortstraße 5   65549 Limburg

Tel. 06431  29 57 04   Fax 06431  28 11 37 35   m.mohr@kab.bistumlimburg.de 

 

 

Inter(+)aktiv

Treten Sie mit uns in Kontakt

mehrweniger

Adresse

KAB Diözesanverband Limburg e.V.
Graupfortstraße 5
65549 Limburg
Telefon: 06431 / 29 57 03

Fax 06431 / 28 11 37 35

E-Mail: kab@bistumlimburg.de

Facebook: KABLimburg                   

! Corona-Pandemie: Das Diözesan- und Bezirksbüro der KAB Limburg ist bis auf weiteres geschlossen.

Publikumsverkehr: Physisches Aufsuchen des Büros nur nach vorheriger Anmeldung.

Telefonisch, per Fax und E-Mail sind wir zu den gewohnten Zeiten erreichbar!

gez. Martin Mohr, Bezirks- und Diözesansekretär

Unsere Bürozeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag 8.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Unterstützen Sie die KAB

Jede Spende hilft!

Unterstützen Sie die Projekte der KAB und stärken Sie die selbständige Vereinigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Mitglied werden

Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.

KAB! Tritt ein für dich.