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Pflege

Pflege - der KAB-Rechtsschutz schlägt Alarm

Limburg, 3. September 2019. Immer mehr Pflegerinnen und Pfleger ersuchen Rechtberatung, -hilfe und -vertretung bei der KAB, die diese Leistung kostenlos für ihre Mitglieder anbietet. "Zugleich ist dies aber eine absolut besorgniserregende Entwicklung, wenn auch bei kirchlichen Trägern angestellte Pfleger*innen überlastet, übermüdet, überfordert sind", stellt KAB-Diözesansekretär Martin Mohr, zuständig auch für die Beratung und Vertretung der Mitglieder im Arbeits- und Sozialrecht fest.   

"Daher setzt sich die KAB für bessere und menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Pflege ein. Mit einer Online-Petition gegen die Zwölf-Tage-Dauerschicht in der Pflege will die KAB im Diözesanverband Limburg die Arbeitsbedingungen von Pflegerinnen und Pflegern verbessern. Der Pflegenotstand in Deutschland ist Hausgemacht", erklärt KAB-Diözesansekretär Martin Mohr. "Nicht nur die Pflege im Minutentakt, sondern auch die Arbeitszeiten, die Dauerstresse ermöglichen, sind das Ergebnis einer schlechten Gesundheitspolitik", so der KAB-Diözesansekretär.

Die KAB-Deutschlands unterstützt daher die Petition für die Abschaffung der 12-Tage-Schicht, die zusammen mit Pflegekräften initiiert wurde. Arbeitszeit zu Lasten von Gesundheit und Qualität Noch immer ist es erlaubt, zwölf Tage Dauerschichten in der Pflege zu fahren. "Nicht selten kommt es vor," so Martin Mohr, "dass für Pflegerinnen und Pfleger nach nur zwei Tagen arbeitsfrei, erneut eine Zwölf-Tagesschicht folgt". Am Monatsende sind die Pflegekräfte meist ausgelaugt. "Die 12 Tages-Dauerschicht gefährdet nicht nur die Gesundheit der Pflegenden, sondern auch die Qualität der Arbeit", betont Mohr Enttäuschung über Konzertierte Aktion Pflege Mit der Online-Petition wird die Abschaffung der 12-Tage-Dauerschicht und eine bundesweite Regelung verlässlicher Arbeitszeiten in der Pflege gefordert. "Verlässliche Arbeitszeiten sind die Basis für gute und menschenwürdige Arbeit", betont KAB-Diözesansekretär Martin Mohr.

Studien belegen, dass Hunderte von Pflegekräften in ihren Beruf zurückkehren würden, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen würden. Für Sandra Lutz-Land, die seit 28 Jahren in der Altenpflege arbeitet, ist enttäuscht über die Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege der drei Bundesministerien. "Dass der Dieselstreit mehr Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft erhält, als die brisante Lage in der Pflege, zeigt wie es um die Solidarität mit Pflegenden in Deutschland bestellt ist", erklärt Lutz-Lang, die mit der Petition die Initiative selbst in die Hand nehmen will. Mittlerweile haben bereits fast 50.000 Menschen die KAB-Petition unterschrieben. KAB-Diözesansekretär Martin Mohr appelliert

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