KAB Diözesanverband Limburg

Ostergruß

Ostern: Auferstehung erleben – Bedenken begraben

Liebe Freunde und Mitglieder der KAB,

an Ostern vollendet sich der im Weihnachtsfest angekündigte Heilsplan Gottes. Jesus Christus, der zu uns kam als das „Licht der Welt“ (Johannes 8,12), wird an Ostern zum Licht der Hoffnung.

Dieses vor uns stehende Osterfest wird ein besonderes Osterfest sein.

Wir werden nicht gemeinsam die Kartage erleben und uns das Leiden und Sterben Jesu in Gemeinschaft vergegenwärtigen.

Wir werden nicht gemeinsam das LUMEN CHRISTI singen und in unseren Kirchen die befreiende Botschaft von der Heilsgeschichte Gottes hören.

Wir werden nicht den bekannten und lieb gewonnenen Menschen in unseren Ortspfarreien und Familien das „Frohe Ostern“ zurufen, sondern uns vielleicht per Telefon, Mail oder WhatsApp miteinander in Verbindung setzen müssen.

Vieles wird in diesem Jahr anders sein, als in all den Jahren, an die wir uns zurück erinnern können, aber der Kern des Osterfestes ist und bleibt bestehen:

Wir bekennen, dass Jesus Christus das Meer des Leidens durchschritt und mit den Seinen in das Reich des Lebens gelangte. Diese Zusage und unsere  Zuversicht, dass der Weg der Auferstehung auch für jeden von uns gilt, bekräftigen wir mit einem frohen „Halleluja!“.

Ostern feiern wir jedes Jahr zu einem Zeitpunkt, wenn in der Natur das Leben nach der Kälte und dem Tod des Winters neu erwacht. Wenn sich die Natur nicht mehr bremsen lässt und die Welt verwandelt, sie mit Hoffnung ausrüstet, nach dem Winterschlaf und die Blüten durch Wärme wieder erwachen lässt.

Ostern wird auch für uns immer dann Wirklichkeit und Erfahrung, wenn wir vom Schlaf aufstehen, jeden Morgen neu. Auferstehung üben wir jeden Tag, aus dem Schlaf, dem Bild des Todes. Auferstehung erleben wir, wenn wir es wieder packen, wenn der Mut wieder kommt, wenn die Hoffnung wieder lockt, wenn wir unsere Bedenken begraben und ans Werk gehen, wenn wir trotz Rückschlägen und Enttäuschungen neu anfangen und den Glauben an das Gute in Menschen und in Gott nicht verloren gehen lassen,                 wenn wir trotz Corona froh und zuversichtlich sein können, weil Christus Kranke geheilt und den Tod bezwungen hat.

Auferstehung praktizieren wir, wenn wir vergeben und verzeihen, die schwarzen Wolken ziehen lassen und uns über jeden Sonnenstrahl, jeden Lichtblick, jeden noch so kleinen Wandel, jede positive, noch so kleine Veränderung zum Guten freuen.

Dieses vor uns stehende Osterfest wird ein besonderes Osterfest sein!

Über die Sozial-Medien gibt es dieser Tage viele Angebote, von zu Hause aus Gottesdienste mitzufeiern. Unter www.bistumlimburg.de kann man den täglichen Gottesdiensten aus der Bischofskapelle beiwohnen. Auch den Segen „Urbi et Orbi“ konnte man via Internet empfangen und in der Osternacht besteht die Möglichkeit, in Rom, Assisi oder Lourdes dabei zu sein, wenn das Exsultet, das große Osterlob, angestimmt wird – dem Internet sei Dank! Dieses Mitfeiern vor dem Bildschirm kann unseren Blick weiten: Weg von unserer überschaubaren Dorfgemeinschaft - hin zu einer weltweiten Gemeinschaft. Somit kann das Eingesperrt-Sein auch etwas Gutes und Blick-erweiterndes haben!
Wir freuen uns auf die Zeit Danach, wenn wir uns wieder gemeinsam zum Wohl unserer KAB Mitglieder engagieren werden!

Der Ostergruß als pdf-Datei

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