KAB Diözesanverband Limburg

20.10.2020

Weltweite Solidarität

KAB .Diözesanverband Limburg stellt für Corona-Hilfe in Brasilien 13.171,40 Euro bereit

Der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg hat zusammen mit KAB-Diözesanverband Osnabrück und dem Weltnotwerk der KAB 13.171,40 Euro Soforthilfe für Brasilien zur Verfügung gestellt. Damit können 10.000 Corona-Schutzmasken (Mund-Nasen-Bedeckung) genäht und weitere Schutz- und Hygienemaßnahmen gegen das Coronavirus getroffen werden.

Bedrohliche Situation in Brasilien

Fehlende Sozialsysteme und damit entsprechende Absicherung einerseits und harte Maßnahmen zum Schutz gegen COVID-19 andererseits sind ein Grund für die bedrohliche Lage insbesondere in den Favelas der großen brasilianischen Städte: Durch stringente Ausgangssperren wird vielen Menschen die, sowieso schon kaum tragende Existenzgrundlage entzogen: sie können ihrem Erwerb nicht nachgehen. Menschen im informellen Arbeitssektor haben teilweise seit Monaten keinerlei Arbeitsmöglichkeiten bzw. Einkünfte mehr. Nicht wenige hungern und sind auf solidarische Hilfe angewiesen. Umgesetzt wird die Hilfsmaßnahme von der Partnerorganisation der KAB in Brasilien, dem Movimento de Trabalhadores Cristãos (MTC) mit Sitz in Rio de Janeiro. „Covid-19 kennt keine Grenzen. Gerade Brasilien ist stark vom Virus bedroht“, erklärt Christian Vollbrecht, der sich ehrenamtlich als Sprecher des Arbeitskreises „Internationale Solidarität“ der KAB engagiert. „Mit den Spendengeldern wurden bereits eine große Menge an Atemschutzmasken angefertigt und verteilt“, so Vollbrecht.

Pandemie kann nur weltweit eingegrenzt werden – Dank für Spenden

KAB-Diözesansekretär Martin Mohr betonte, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sei internationale Solidarität besonders wichtig. „Wir können den Blick nicht nur auf uns richten. Die Pandemie ist nur weltweit einzugrenzen. Dazu unterstützt die KAB ihre Partnerorganisationen vor Ort“, so Martin Mohr. „Es sind insgesamt 10.000 Schutzmasken produziert worden“, unterstreicht Mohr. „Sie wurden in 8 Regionen, in der die MTC präsent ist, verteilt: Norte, Nordeste I, Nordeste II, Nordeste III, Minas Gerais, Rio de Janeiro, Sao Paulo und Rio Grande do Sul, je 1250 Masken in jeder Region“, so Mohr. Die Partnerorganisation MTC habe diese Präventions- und Schutzmaßnahme angeregt. „Wir sagen allen Spenderinnen und Spendern unseren ganz großen Dank, nur so wurde uns diese Hilfe ermöglicht“, betont Mohr.

KAB und MTC: bewährte Partnerschaft – Coronahilfe geht weiter

Der KAB-Diözesanverband und die MTC Brasilien unterhalten seit 1979 partnerschaftliche Beziehungen. Dabei unterstützt die KAB vor allem den Aufbau und die Strukturen der MTC, denn mit einem Partner mit dem man solidarisch zusammenarbeitet und dem man vertrauen kann, lassen sich Projekte leichter umsetzen. Neben der Herstellung von Schutzmasken durch die MTC-Equipes vor Ort, wodurch Arbeitsgelegenheiten gefördert werden, ist dies vor allem der Aufbau von Projekten für Bildung und Ausbildung. Zudem fördert die KAB die Selbsthilfe und Projekte zur Stärkung sozialer Kompetenzen. Die Projekte der Coronahilfe werden durch die MTC in Abstimmung mit der KAB weiterentwickelt, nun wird mit dem Verteilen von Grundnahrungsmitteln eine neue Phase der Hilfsaktion gestartet. Die Corona-Hilfe der KAB geht also weiter..

Weitere Spenden sind willkommen

Spendenkonto: KAB Diözesanverband Limburg e.V. „Coronahilfe Brasilien“ IBAN: DE45 3706 0193 4000 6190 06 BIC: GENODED1PAX Pax-Bank eG, Köln. Spendenquittungen werden ausgestellt.

Brasilien: Freude über die erhaltenen Atemmasken

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