Der 5. Mai ist der europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Doch waren wir nicht nur deswegen auf der Straße: Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat ein Arbeitspapier von Bund, Ländern und Kommunen veröffentlicht, in dem ein umfangreicher Katalog von Sparmaßnahmen aufgeführt ist. Durch die Streichungen von Teilhabeassistenz und die Deckelung von Leistungen schaden die Pläne Kindern und Jugendlichen mit Lernschwächen und Behinderungen. Sie betreffen aber auch die Beschäftigten.
Als Verband haben wir zusammen mit der Lebenshilfe e.V., dem Bistum Limburg, dem DGB und vielen Beschäftigten im betroffenen Bereich gezeigt, dass wir uns gegen diese Pläne stellen! Sparmaßnahmen dürfen nicht zulasten von Hilfsbedürftigen gehen. Teilhabe an der Gesellschaft, eine gute Entwicklung, Chancengleichheit und ein selbstbestimmtes Leben sind grundlegende Rechte, die bewahrt werden müssen.
Danke an alle Frauen und Männer der KAB, die vor Ort waren und alle beteiligten Organisationen und Personen.
Es wurde eine Petition gestartet, die sich gegen Kürzungen im Bereich der Eingliederungshilfen richtet: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.html